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kuckuck! Frankfurt
Frankfurt

Ob Kulturelles, Workshops oder Feste - Frankfurt bietet viel für Familien und Kinder. Die Frage ist nur was, wann und wo? Leser von kuckuck! kennen die Antwort. Seit Februar 2006 gibt es für sie kein langes Suchen oder lästiges Herumfragen mehr. Der umfangreiche Veranstaltungskalender des Familienmagazins hält im Schnitt rund 500 Termine und Tipps bereit.

Darüber hinaus bietet kuckuck! aktuelle Berichterstattung aus der Mainmetropole, wechselnde Schwerpunktthemen und vieles mehr. Das Magazin erscheint in einer Auflagenhöhe von 16.000 Exemplaren und liegt alle zwei Monate kostenlos in Kinderkrippen, Kindergärten, Kinderarztpraxen, Büchereien, Kinderfachgeschäften sowie vielen anderen ausgewählten Orten aus.

kuckuck! Frankfurt ist Ableger des Mainzer Magazins, das bereits seit August 2004 erscheint. Die Herausgeberinnen Tanja Huyer und Frauke Nussbeutel waren angetreten, dem Informationsmangel rund um das Thema Kinder und Familie ein Ende zu bereiten. Mit den beiden Ausgaben des Familienmagazins beliefert der Verlag wichtige Regionen des Rhein-Main Gebietes.

Webseite:
www.kuckuck-frankfurt.de

 

Unser aktueller Artikel

Der Museumskoffer Vergissmeinnicht
"Vergissmeinnicht" ist eine mobile Mitmach-Ausstellung für Vorschul- und Schulkinder, die aber auch gut in der Kirchenarbeit eingesetzt werden kann. Es handelt sich um eine didaktische Einheit zum Thema Sterben und Tod, Bestatten, Trauern und Erinnern für Kinder von fünf bis zwölf Jahren. Mit dem Inhalt und den Anregungen im Handbuch können kleine und große Projekte umgesetzt werden, die sich mit den unterschiedlichen Facetten dieser schwierigen und ernsten Themen auseinandersetzen. Bilder, Arbeitsblätter, Objekte, Filme und Musikstücke eröffnen dabei den Einstieg in das Thema. Stethoskope, Federn und Taschenlampen beleuchten den Tod von der medizinischen Seite. Und weil durch spielerische Elemente Berührungsängste mit dem Thema leichter überwunden werden, kann mit Schminke, Sonnenbrille und schwarzem Damenhut mit Schleier eine Beerdigung als Rollenspiel nachgespielt werden. Erweiterungen der Aktionen durch eigene Ideen, Anregungen aus beiliegenden Büchern und Vorschläge der Kinder sind natürlich ohne weiteres möglich und auch sinnvoll. Hintergrundwissen für Pädagogen ist in einem Handbuch in kurzer Form zusammengefasst.
Vergissmeinnicht möchte die Kinder in spielerischer Weise an die Themen Sterben, Bestatten, Trauern und Gedenken heranführen. Dadurch sollen Ängste abgebaut, Hilfen zur Krisenbewältigung angeboten und wichtige soziale Fähigkeiten erlernt werden, zum Beispiel die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, oder die Fähigkeit, zu trauern. "Vergissmeinnicht" wurde vom Museum für Sepulkralkultur in Kassel (www.sepulkralmuseum.de) in enger Zusammenarbeit mit Kaleidoskop e.V. Mitmachprojekte Frankfurt entwickelt und kann bei der Genossenschaft der Friedhofsgärtner in Frankfurt ausgeliehen werden.
Genossenschaft der Friedhofsgärtner,
Eckenheimer Landstraße 192,
60320 Frankfurt, Tel.: 069-5970354.

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Steuergeschenke... und Sparmaßnahmen
Zehn-Minuten-Gedanken, auf dem Weg zum Kindergarten. Gleich gehe ich mit meinem Sohn zum Kinderturnen - noch ist es in der Halle ja angenehm warm. Doch: Wird das im nächsten Winter auch noch der Fall sein? Und wie sieht es mit den Kosten aus - auch für die Musikschule, den Eintritt zu einer Theatervorstellung oder für einen Besuch im Zoo? Werden sie deutlich erhöht? Gedanklich sehe ich viele Familien vor mir, die dann darauf verzichten müssten.
Zu Beginn des neuen Jahres sind die Steuergeschenke der schwarz-gelben Koalition ein Thema, das viele Gemüter erhitzt. Bei einer Mehrheit der Bürger findet die kontrovers diskutierte Steuerreform der Bundesregierung keine Unterstützung. Sechs von zehn sprechen sich gegen die geplanten Steuersenkungen aus. Das besagt eine Umfrage von Infratest Dimap. Dass man persönlich zu wenig Steuern zahlen muss, meint verständlicherweise kaum jemand. Doch was einem zu denken gibt, sind die Kassen der Kommunen - und notwendige Einsparungen.
Der Deutsche Städtebund malte kürzlich ein düsteres Bild: Die Straßenbeleuchtung könnte nachts einige Stunden abgeschaltet werden, Museen verkürzen ihre Öffnungszeiten und einige Stadtteilbibliotheken könnten nur durch private Initiativen erhalten bleiben. Vermutlich werden in manchen Hallenbädern die Raum- und Wassertemperaturen herabgesetzt - um Energiekosten zu sparen. Brr, bei der Vorstellung wird mir kalt, erst recht wenn ich an die Kinder denke, die sich dann leicht eine Erkältung holen könnten.
Zudem müssten wegen den Schulden der Kommunen einige Gebühren erhöht werden, für Müll und Abwasser beispielsweise. Manch andere kommunalen Leistungen würden sogar ganz wegfallen, sogar Schulen müssten notfalls geschlossen werden. Den garantierten Kindergartenplatz für jedes Kleinkind kann der Bund zwar beschließen - aber wird er noch finanzierbar sein? Dabei sollten doch gerade Familien entlastet werden. Ich öffne die Tür zum Kindergarten und schließe meinen kleinen Sohn in die Arme, der sich zum Glück noch keine Gedanken über Sparmaßnahmen macht.

Nicole Weisheit-Zenz

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