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Luftballon
Stuttgart

10 Jahre Luftballon - Die Flugbahn

Nach der Geburt unserer Kinder stellten wir schnell fest, was für ein riesiges Angebot die Region Stuttgart für Kinder und Eltern hat - nur leider erfuhren wir von vielen Veranstaltungen erst, als diese schon stattgefunden hatten. Ein zentrales Informationsforum für Familien gab es bis 1998 in der Region Stuttgart noch nicht. Aus anderen Städten waren uns aber regionale Elternzeitungen bereits bekannt. So entstand bei uns die Idee, auch in Stuttgart eine regionale Elternzeitung zu gründen. Dass dies nicht in der Freizeit geht, wurde uns schnell klar. So wagten wir (die Familien Rees und Münz), den Sprung ins kalte Wasser und entschieden uns dafür, den Luftballon hauptberuflich herauszugeben.
Seit der Gründung des Luftballon im Juni 1998 ist viel geschehen. Der Luftballon ist inzwischen als das Informationsblatt für die Familien der Region Stuttgart fest etabliert und jeder der etwas für Familien zu bieten hat, versorgt uns mit Informationen, was die rund 1000 Termine jeden Monat zeigen.
Gleichzeitig ermöglichte uns diese Entscheidung auch, Familienleben und Beruf optimal unter einen Hut zu bringen.
Die Internetseiten ergänzen mit ihren datenbankgestützten Seiten das gedruckte Angebot optimal.

Täglich erreichen uns Termine, redaktionelle Beiträge und Anfragen. Immer mehr Städte der Region sind an uns herangetreten und wollten den Luftballon auch in ihrer Gemeinde verteilen, so dass die Auflage seit 1998 kontinuierlich gestiegen ist. Dies war für uns alleine nicht mehr zu schaffen. Ein fester Stamm an freien Journalistinnen und Journalisten unterstützt uns im redaktionellen Teil. Auch für die Termineingabe, für Bürotätigkeiten sowie die Verteilung unserer Zeitung an über 1300 Auslegestellen haben wir inzwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und schließlich reichten auch unsere eineinhalb Zimmer für die Redaktion nicht mehr aus. Im September 2001 bezogen wir deshalb unsere neuen Räume in der Nadlerstr. 12, direkt hinter dem Stuttgarter Rathaus - und immer mit Blick über die Schultern der Gemeinderäte.

Webseite:
www.elternzeitung-luftballon.de

 

Unser aktueller Artikel

Ehrenamtliche gesucht
Wer sich engagieren will, findet in der Freiwilligenagentur viele Angebote

Ob Waldheimferien, Vereinsfest oder der Cafebetrieb im Seniorenzentrum: Vieles wäre nicht möglich, wenn sich Menschen nicht ehrenamtlich engagieren würden. Wer sich in seiner Freizeit für andere einsetzen will, findet bei der Stuttgarter Freiwilligenagentur im Europahaus hinter dem Rathaus ein riesiges Angebot. Speziell für Jugendliche gibt es jeden Sommer Schnuppertage.

Wer mindestens 14 Jahre alt ist, kann bei "Vollkontakt - herzhaft zupacken" mitmachen: Drei Tage lang, vom 2. bis 4. August, können Jugendliche mit Senioren Ausflüge machen, in einer Kita mithelfen, einen Aktivspielplatz verschönern oder einen Skatepark renovieren. Als Dank gibt es eine Urkunde, vor allem aber spannende Erfahrungen und viel Spaß.

Für Jugendliche gibt es aber das ganze Jahr viele Möglichkeiten, sich zu engagieren: zum Beispiel als Betreuer im Waldheim, als Nachhilfe-Lehrer, als Schülerlotse oder in Umwelt-Projekten. Hier können auch jüngere Kinder mitmachen, vielleicht zusammen mit den Eltern. Umgekehrt gibt es viele Familien, die Unterstützung brauchen: Das Haus der Familie und der Deutsche Kinderschutzbund suchen immer Mitarbeiter. Über die Stadt Stuttgart kann man Patenschaften für Kinder und Familien übernehmen, zum Beispiel als Theater- oder Ausbildungspate. Wer etwas machen will, kann sich direkt bei der Freiwilligenagentur beraten lassen oder in der Internet-Börse suchen. Dort kann man unter anderem nach Tätigkeit und Stadtteil selektieren. "Wir haben mehr als 900 Angebote in der Datenbank", sagt die Leiterin Ilona Liedel.

Unterstützt werden auch Jugendliche, die eine Projektidee haben, aber nicht recht wissen, wie sie sie umsetzen sollen. Über das Programm Ashoka bekommen sie nicht nur Beratung, sondern auch eine Finanzspritze. So hat eine Gruppe Mädchen eine Kultur-Vortragsreihe organisiert, um Vorurteile abzubauen. Auch Streitschlichter wurden ausgebildet.


Infos:
Freiwilligenagentur Stuttgart,
Nadlerstraße 4, Telefon 0711/216-1919 begin_of_the_skype_highlighting              0711/216-1919      end_of_the_skype_highlighting.

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 10 bis 13 Uhr, Dienstag und Donnerstag 15 bis 18 Uhr. Freiwilligenbörse im Internet:
www.stuttgart.de/freiwilligenagentur

Projekt Vollkontakt: Infos unter Telefon 0711/216-9259 und im Internet: www.herzhaft-zupacken.de. Die Anmeldung muss bis zum 20. Juli eingegangen sein.

Martina Fürstenberger

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Schulsport auf außergewöhnliche Art
Schulprojekt "Neue Sporterfahrung" gestartet


Pünktlich zum Beginn der paralympischen Winterspiele in Vancouver startete die Deutsche Telekom AG am 12. März in Baden-Württemberg das einzigartige Schulprojekt "Neue Sporterfahrung" am Wirtemberg-Gymnasium in Stuttgart-Untertürkheim.

Bis Ende Juli werden nun die beiden paralympischen Disziplinen Rollstuhlbasketball und Goalball im Rahmen eines Projekttages an etwa 70 weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg angeboten. Die "Neue Sporterfahrung" soll Schülerinnen und Schülern verdeutlichen, wie koordinativ anspruchsvoll die Beherrschung eines Rollstuhls mit Ball und wie ungewohnt eine Orientierung ohne Sehvermögen ist.
Unter Anleitung erfahrener Übungsleiter erleben Schüler, welche hohen Anforderungen sich beim Rollstuhlbasketball stellen. Nicht behinderte Jugendliche lernen den Umgang mit dem Rollstuhl und werden auf das schnelle und athletische Spiel mit Rollstuhl und Basketball vorbereitet. Den Abschluss bildet ein Rollstuhlbas-ketballspiel.

Um ein völlig neues Erleben von Sport geht es auch bei der paralympischen Disziplin Goalball. Das Spiel wurde ursprünglich für Sehbehinderte entwickelt. Ziel ist es, rein über Gehör und Tastsinn einen mit einer Klingelkugel versehenen Ball in das gegnerische Tor zu befördern und das eigene Gehäuse zu verteidigen. "Die Lebenssituation anderer Menschen hautnah zu erleben, ist eine gute Voraussetzung für Integration und gegenseitiges Verständnis. Daher begrüße ich dieses Förderprojekt und wünsche mir, dass möglichst viele Schulen dieses Angebot nutzen", sagte Baden-Württembergs Kultusministerin Marion Schick.
LRM

Info:
Bundesweit wird die Deutsche Telekom das Projekt jährlich an rund 150 weiterführenden Schulen anbieten. Interessierte Bildungsstätten können
Informationsmaterial unter partner-des-sports@telekom.de anfordern.

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