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Klecks
Osnabrück

Der Verlag Meinders & Elstermann, Herausgeber von Klecks, blickt auf eine über 125-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Ein Adressbuch für die Stadt Osnabrück war die erste Publikation. Mit seinen weiteren Veröffentlichungen wie Neubürgerbroschüre, Amtlichem Stadtplan und Behördenführern ist der Verlag hauptsächlich regional tätig. 2004 entstand die Idee zu einem Nachschlagewerk für Eltern, dem Familienwegweiser. Mit der Stadtverwaltung Osnabrück als Partner wurden für die Zielgruppe interessante Adressen und weitere Informationen zusammengetragen und veröffentlicht. Ein Jahr später folgte eine Ausgabe für den Landkreis Osnabrück. Bei seinen Recherchen zum Thema Familie stieß Dirk Günther, Leiter des Verlages und selbst Vater von vier Kindern, auf verschiedene regionale Familienmagazine in Deutschland, griff diese Idee auf und entwickelte daraus ein Konzept für Osnabrück und Umgebung. Klecks war geboren. Die erste Ausgabe erschien im Februar 2006. Seitdem richtet sich das Magazin in der Region Osnabrück an Eltern, Kinder und alle, die mit diesem Personenkreis zu tun haben. Zehnmal jährlich werden Themen rund um die Familie, ein ausführlicher Veranstaltungskalender, Adressen und Kleinanzeigen sowie weitere regionale Informationen veröffentlicht. Seit 2007 ist Klecks auch online erreichbar.

Webseite:
www.klecks-os.de

 

Unser aktueller Artikel

Ein buntes Heft zur Stadtgeschichte
"... und mittendrin ein Rathaus. Osnabrücker Geschichte(n)" lautet der Titel einer frisch aufgelegten Broschüre, die sehr anschaulich über die Geschichte Osnabrücks informiert. Das Heft, das sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler wendet, war mit seiner ersten Auflage bereits zum 500. Jubiläum des Rathauses im Jahr 2012 erschienen.
Obwohl der Titel der Broschüre auf den ersten Blick vermuten lässt, dass es auf den rund 50 Seiten vorwiegend um das Osnabrücker Rathaus geht, ist der Inhalt weitaus umfassender: In den gut 50 Einzelkapiteln geht es beispielsweise um die Gründung der Stadt, um Kirchen, Spitäler und Wohnhäuser, um Künste, Ordnungen und Bürgeraufstände, nicht zuletzt um den normalen Alltag der Menschen in vielen Jahrhunderten. Geschickt gelingt es der Autorin, der Osnabrückerin Sybille Uplegger, das Osnabrücker Geschehen immer wieder auf allgemeine historische Abläufe zu beziehen. Vor allem dieser Aspekt macht die Publikation auch für Erwachsene zu einer anregenden Lektüre. Kindgerechte Rätselspiele und verständlich erläuterte Begriffe im Glossar runden den facettenreichen Inhalt ab.
Zu erwerben ist das Heft zum Stückpreis von 4 Euro in örtlichen Tourismus- und Kultureinrichtungen. Ein Sonderpreis von 1 Euro wird Schülerinnen und Schülern gewährt, falls die Broschüre im Klassensatz bestellt wird. Ein kostenloses Anschauungsexemplar wird vorab bis Ende des Jahres an alle Osnabrücker Schulen versandt. Bestellungen für Schulen nimmt die Kulturverwaltung (E-Mail: schulze@osnabrueck.de) entgegen.

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Mehrsprachige Bilderbücher - es gibt Licht am Horizont!
Die Nachfrage nach mehrsprachigen Bilderbüchern wächst. Ob in sprachinteressierten oder binationalen Familien, Kitas, Grundschulen oder anderen Einrichtungen, die sich mit Kindern anderer Nationalitäten beschäftigen: so vielfältig die Orte und Gründe zur Auseinandersetzung mit einer fremden Sprache sind, so vielgestaltig stellt sich auch die Umsetzung der Mehrsprachigkeit im Bilderbuch dar.
Fast 20 Verlage aus Deutschland und der Schweiz bieten auf dem deutschen Buchmarkt fremd- und mehrsprachige Titel in mehr als 40 Sprachen an. Eine erste Orientierungshilfe liefert die Übersichtsbroschüre "Mehrsprachige Kinderbücher - 2012/2013" (Konzeption u. Gestaltung durch d. Münchner Schlieker & Koth Verlag für mehrsprachige Kinderbücher, Edition bi:libri). Hier präsentieren Verlage dieses Segments ausgewählte Titel. Der Anteil der Familien, die Türkisch oder Russisch als Muttersprache mitbringen, ist in hiesigen Kitas und Grundschulen besonders groß, deshalb werden im Folgenden Bilderbücher für diese Zielgruppe genauer unter die Lupe genommen. Unbeachtet bleiben dabei "einsprachige" Titel (nur Türkisch/Russisch), weil sie schwerer einsetzbar sind.

Mit der Frage nach Bilderbüchern, die sich zum Einsatz in o. g. Einrichtungen eignen, geht die Suche nach Kriterien einher, mithilfe derer solche Titel ausgewählt werden können. Folgende Merkmale helfen bei der Beurteilung:

Der erste Eindruck:
Was mich intuitiv (meist illustratorisch) anspricht, gefällt auch (oft) "meinen" Kindern.

Das Mengenverhältnis Text:Bild:
Weniger Text mit mehr Illustration bietet eine nachhaltigere Wort-Bild-Verknüpfung und ist in Kindergruppen besser einsetzbar!

Verstärker:
Ob CD, DVD, Ausmalbilder, Klappseiten - je mehr Sinne angesprochen werden, umso vielfältiger die Einsatzmöglichkeiten und umso nachhaltiger der (spielerische) Lerneffekt.

Die Qualität der Übersetzung:
Die Übersetzung sollte die sprachlichen Eigenheiten beider Sprachen berücksichtigen, weitestgehend bewahren und ggf. geschickt übersetzen (Reime, Gebrauchssprache u. ä.).

Die kinderliterarische Qualität:
Bilderbücher zur Förderung der Mehrsprachigkeit sollten sowohl illustratorisch, inhaltlich und sprachstilistisch dem Anspruch genügen, alle Kinder zu lebenslangen Lesern zu erziehen!

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