Die Mitglieder
  

Zwergerl Magazin / Südostbayern
Stadt- u. Landkreis Rosenheim

Von der Idee zum Erfolg – das Zwergerl Magazin

Wer beim „Zwergerl Magazin an ein Magazin für Kleinwüchsige denkt, der liegt komplett falsch. Im Bayerischen – und wir kommen nun mal aus Oberbayern – wird der hoffnungsvolle Nachwuchs so bezeichnet. Nomen est Omen: Denn nichts klingt halt besser als die Nähe zu seiner Zielgruppe.

Ausgangspunkt meines Magazins war die Hoffnung nach der Babypause wieder im Berufsleben Fuß zu fassen. Da aber eine Mutter mit der Geburt ihrer Kinder nicht zwangsläufig debil wird, war es für mich schwer einen adäquaten Job zufinden, ich habe vorher Software für Großrechner verkauft. Nach verschiedensten Anläufen, vom Regale auffüllen bis hin zu Gerichtsakten abtippen, setzte sich langsam die Idee durch, sich auf eigene Beine zu stellen. Das war der Startschuss für das erste regionale Familienmagazin im Bayerischen Oberland. Seit Oktober 2002 erscheint jetzt das werbefinanzierte regionale Informations- und Veranstaltungsmagazin für werdende Eltern, Kinder und ist dabei überkonfessionell und überparteilich.

Der Erfolg meiner Unternehmensidee bestand und besteht darin, dass für diese Zielgruppe „Familie“ kein vergleichbares Magazin in den Landkreisen Miesbach, Rosenheim (2004) und seit 2005 auch Bad Tölz-Wolfratshausen zur Verfügung stand.
Mittlerweile haben wir eine stolze Auflage von knapp 40.000 Exemplaren mit steigender Tendenz und sind in unseren drei Landkreisen in den wichtigsten „Familiengremien“ wie z.B. „Bündnis für Familien“ integriert.
Das Ziel des Zwergerl-Magazins ist es, Eltern und Kinder über interessante Veranstaltungen rund um die Familie in unserem Erscheinungsgebiet und aus benachbarten Landkreisen in übersichtlicher Form zu informieren. Eine Infotheke mit regionalen und überregionalen Beratungsangeboten für Eltern und Kinder sowie informative redaktionelle Beiträge aus dem Landkreis und überregionale Berichte mit erziehungsrelevanten Themen runden das Magazin ab. Die Inhalte sind dabei lokale und landkreisübergreifende redaktionelle Erziehungs- und Beratungsthemen, wie zum Beispiel die Vorstellung von verschiedenen Trägern, Kinderschutzbund, Jugendamt, Vereine, Kindergärten, kinderfreundliche Restaurants/Unterkünfte im Erscheinungsgebiet. Weiterhin Gesundheitsthemen durch fachlich fundierte Beiträge von Ärzten und Heilpraktikern. Vorstellung von kulturellen Einrichtungen, Ausflüge mit Kindern.
Großen Wert legen wir dabei auf qualifizierte Redaktionsberichte, die durchweg von gelernten Journalisten erstellt werden. Fotos kommen alle von hauptamtlichen Fotografen.

Mit der Werbeagentur meines Mannes „heinmedia“ haben wir einen profunden Partner in Sachen Grafik, Redaktion und Fotografie und können uneingeschränkt auf sein fast unerschöpfliches Archiv an redaktionellen Berichten sowie Bildern zurückgreifen.

Im kommenden Jahr steht sowohl eine Erweiterung unserer Dienstleistungen als auch unseres Erscheinungsgebietes an.
Lassen Sie sich überraschen, es rauscht weiter im Oberlandler Blätterwald.

Webseite:
www.zwergerl-magazin.de

 

Unser aktueller Artikel

Präventive Familienpolitik wird immer wichtiger! Ursula von der Leyen zu Gast in Vaterstetten
"Kinder in die Welt zu setzen, das ist ein Ausdruck für Liebe und gegenseitige Verantwortung!" erklärte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen kürzlich bei ihrer Gastrede in Vaterstetten.
"Die Familie steht für Werte, wie Verlässlichkeit, Fürsorge, Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbereitschaft, auch zwischen Großeltern und Enkeln, zwischen Urgroßeltern und Urenkeln. Familie geht alle an, jeder in der Gesellschaft ist mitverantwortlich!"
Verschiedene Studien zeigen, dass der Wunsch nach Familie und Kindern ungebrochen ist. Dieser Wunsch würde aber immer weniger in die Tat umgesetzt. 1958 noch lag die Geburtenrate bei 2,3 Kindern pro Familie, heute liegt sie bei 1,3. Zudem gäbe es heute mehr Scheidungen als damals.
Damals waren allerdings auch die Rahmenbedingungen andere. Es war normal, dass zuerst geheiratet wurde, dann kamen die Kinder. Die Ehen mussten ein Leben lang halten. Dies wiederum sicherte die Versorgung der Frau bis ans Lebensende. Die Arbeitsplätze waren relativ sicher, es gab wenig Wechsel. Aber damals konnte der Mann noch zum Arbeitgeber seiner Frau gehen, und deren Arbeitsverhältnis wegen Vernachlässigung der häuslichen Pflichten kündigen. Heute ist dies unvorstellbar.
Vieles hat sich seitdem verändert. Manches ist besser geworden, manches schlechter.
Das innere Bild ist beinahe gleich geblieben. Aber die Bildung, die Innovationen haben die Welt und die Bedürfnisse der Menschen verändert. Es gibt weniger junge Menschen. Diese haben aber eine bessere Bildung, nicht nur die Männer, sondern jetzt auch die Frauen.
Von der Leyen: "Wie kann das aber mit Kindern gehen? Es gab bisher zu wenig Antworten auf diese Frage."
Die jungen Leute fragen sich, welche Perspektiven sie mit Kindern haben. Je höher die Bildung, je besser die Ausbildung, desto schwieriger ist es für sie. Die Vereinbarkeit von Karriere und Familie ist so wichtig!
"Kinder sind zwar Privatsache, aber keine Privatprobleme", betonte von der Leyen und weiter: "Die Gesellschaft muss Signale geben, dass sie hinter der Familie steht. Die Frage ist nicht ob, sondern wie."
Bisher gab es immer nur Polarisierung. Entweder war nur die berufstätige Frau vollwertig, oder die Mutter, die zu Hause blieb.
Kinder brauchen zufriedene Eltern. Dazu müsse es gute Rahmenbedingungen geben, die Vorurteile und das schlechte Gewissen müssten verschwinden.
Andere europäische Staaten hätten die Antworten schon viel früher gegeben, und dies trotz völlig unterschiedlicher politischer Ansätze. Dort gibt es mehr Kinder und viel weniger Kinderarmut, obwohl mehr Elternpaare berufstätig sind.
"Die Frage ist", so von der Leyen, "was können wir tun? Und nicht mehr, was können wir nicht tun?"
Wichtig sei Geld zur richtigen Zeit. Das Elterngeld beträgt 2/3 des letzten Gehalts. Bis zur Einführung des Elterngeldes waren Alleinerziehende ab dem Tag der Geburt so gut wie mittellos. Jetzt wird die Frau dafür belohnt, dass sie sich für das Kind entscheidet.
Nach den ersten zwölf Monaten gibt es noch die zusätzliche Möglichkeit, dass der andere Elternteil zwei Monate lang Elterngeld beziehen kann. Kinder haben genauso ein Recht auf den Vater, wie auf die Mutter. Die Mehrzahl der Väter wolle nicht nur der Ernährer, sondern auch Erzieher der Kinder sein.
Die meisten Unternehmen hätten sich darauf bereits eingestellt. In den ersten vier Monaten des Jahres 2007 hätte sich die Zahl der Väter in Elternzeit verdoppelt und bis zum Herbst gar verdreifacht. Die meisten Väter in Elternzeit gäbe es erstaunlicherweise in Bayern, und das, wo sich gerade Bayern am Anfang am meisten dagegen gewehrt hätte.
Ebenso wichtig ist eine gute Infrastruktur. Väter und Mütter haben zu allen Zeiten hart gearbeitet. Die Kinder lebten mit vielen Generationen (Oma, Opa, Onkel, Tanten, teilweise auch Knechten und Mägden) unter einem Dach. Alle Familienmitglieder haben die jungen Eltern unterstütz und begleitet. Diese Großfamiliensituation gibt es heute nicht mehr oft. Kinder brauchen aber mehr als eine Bezugsperson.
Bei fehlenden Geschwistern ist es wichtig, dass die Kinder mit anderen Gleichaltrigen im öffentlichen Raum zusammenkommen, egal in welcher Form.
Bei den 2–3jährigen liegt der Betreuungsbedarf bei über 60 Prozent. Hier gibt es immer noch endlose Wartelisten.
"Die zentrale Frage ist: Wie schaffen wir ein gutes Angebot?" so Familienministerin Ursula von der Leyen.
- Eine Wahl muss möglich sein und keine Diskussion über gute oder schlechte Eltern.
- Kinder haben ein Recht, von der Gesellschaft unterstützt zu werden.
- Nicht spalten und Lebensentwürfe auseinanderdividieren, sondern unterstützen und helfen.
Ursula von der Leyen: "Wir sind auf dem richtigen Weg. Das zeigt uns die Tatsache, dass zum ersten Mal seit 10 Jahren die Geburtenzahlen wieder steigen. Dies ist die Botschaft für 2008!"

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Das Sonderpädagogische Förderzentrum Wasserburg
Das Sonderpädagogische Förderzentrum (SFZ) Wasserburg ist eine Schule der besonderen Art. Hier werden Kinder mit besonderem pädagogischen Förderbedarf unterrichtet, das heißt, Kinder mit Lernschwierigkeiten, zurückhängender sprachlicher Entwicklung oder gestörtem Emotionalverhalten.
200 Schüler aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim sind in insgesamt 12 Klassen untergebracht. Die Klassenstärken richten sich nach der Vorgabe des Kultusministeriums: d.h. 14 Schüler in den sonderpädagogischen Diagnose- und Förderklassen (1. bis 3. Schulbesuchsjahr und maximal 17 Schülerinnen und Schüler in den Klassen 3 – 9. Eine Aufnahme von Schülern während des laufenden Schuljahres ist dadurch in der Regel nicht möglich, da die Klassen bereits zu Schuljahresbeginn ausgelastet sind.
Zwei kostenfreie Vorschulgruppen runden das Angebot ab. In diese schulvorbereitende Einrichtung werden nur Kinder aufgenommen, bei denen eine deutlich erhöhter Förderbedarf (Lernen, Sprache, Emotional- und Sozialverhalten) vorliegt.
Bei der Schulaufnahme sollen dem Gesetzgeber nach nur Kinder zurückgestellt werden, die in ihrer körperlichen und/oder sozialen Entwicklung noch nicht weit genug sind. Dagegen sollen Kinder mit umfangreichen Entwicklungsrückständen in Sprache und Wahrnehmung, die nicht aktiv am Unterricht der Grundschule teilnehmen können, an das Förderzentrum überwiesen werden.
Unser Schulsystem befindet sich im Wandel. "Nach derzeitiger Lage vereint die erste Grundschulklasse sowohl 5jährige Hochbegabte als auch 7jährige Kinder mit Förderbedarf", so Katarina Puttfarcken, Leiterin des Wasserburger Förderzentrums.
Der für die Einschulung relevante Stichtag wird derzeit Jahr für Jahr um einen Monat nach vorne verschoben. Im kommenden Schuljahr ist es der 30.11. Kinder, die nach dem Stichtag und vor dem 31.12. geboren sind, sind so genannte Kann-Kinder, sie können eingeschult werden, müssen aber nicht.
Natürlich gibt es für die Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums auch die Möglichkeit, wieder in die Grundschule zurück zu wechseln, etwa nach dem 2. Schuljahr, wenn sich bis dahin sprachliche und emotionale Entwicklung stabilisiert haben. Auch nach dem 4. Schuljahr, wenn die lernstarken Schüler der Grundschule ins Gymnasium oder in die Realschule wechseln, können einige der Förderschüler wieder in die Hauptschule zurückkehren.
Eltern, Erzieher und Lehrer von Kindergarten und Grundschulkindern werden mit ihrer Sorge nicht alleine gelassen, das Förderzentrum hat neben dem Schulbetrieb mobile Hilfen für Kindergärten und die Dienste für die Schulen in der Region Wasserburg aufgebaut. Fünf Lehrer stehen mit einem Teil ihrer Arbeitszeit für Beratung, Diagnostik und Förderung zur Verfügung. Sie können angefordert werden oder im Beratungsraum, auch nachmittags, besucht werden.
"Wir leben an unserer Schule mit einer Schulverfassung, die sich an der UN Charta der Kinderrechte orientiert: 'Jedes Kind hat das Recht auf eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung'. Dazu gehören Höflichkeit, Sauberkeit, Pünktlichkeit und der Wille, die Regeln des Zusammenlebens einzuhalten", so Puttfarcken. "Dadurch haben unsere Schüler bessere Aussichten auf einen Ausbildungsplatz!" In der Regel erreichen die Förderschüler ihren Hauptschulabschluss im 10. Schulbesuchsjahr, oft im BVJ, dem Berufsvorbereitungsjahr in Traunreut.
Weitere Sonderpädagogische Förderzentren mit den gleichen Förderschwerpunkten im Landkreis befinden sich in Bad Aibling, Brannenburg, Prien, und Rosenheim Stadt.
Wer überlegt, ob das Sonderpädagogische Förderzentrum der richtige Lernort für sein Kind sein könnte, kann sich unverbindlich informieren unter 0 80 71 / 59 70 70. Anmeldezeit für das kommende Schuljahr sind Februar und März 2009.

Integrationshort Wasserburg

Am Nachmittag haben die Kinder zwischen sechs und 12 Jahren die Möglichkeit den Integrationshort unter Trägerschaft der Stiftung Attl, gleich in der Nachbarschaft, zu besuchen.
Die Kinder kommen überwiegend aus den Wasserburger Schulen (Förderzentrum, Hauptschule, Grundschule am Gries und Realschule), aber auch aus den umliegenden Gemeinden. 1/3 der Kinder werden nach dem oben erwähnten Paragraphen 35a gefördert. Für diese Kinder wird durch das Jugendamt auch der Transport von außerhalb Wasserburg zum Hort und zurück finanziert. Problematisch wird es mit Transport und Finanzierung für Kinder aus den umliegenden Gemeinden, wenn kein erhöhter Förderbedarf vorliegt. In diesem Fall müssen die Eltern die Kosten selber tragen.
Ein wichtiges Anliegen des Hortpersonal ist es, dass die Kinder wenigstens einmal am Tag ein gesundes, warmes Essen bekommen, was die Stiftung Attl preisgünstig liefert, unterstützt von der Firma Bauer, die den Nachtischjoghurt dazu spendet.
Im Hort stehen 49 Plätze in drei Gruppen zur Verfügung. Nach dem Integrationsgedanken sind pro Gruppe fünf Kinder mit erhöhtem Förderbedarf und zehn bis elf Regelkinder untergebracht.
Als pädagogisches Fachpersonal sind ErzieherInnen, HeilerziehungspflegerInnen, HeilpädagogInnen, sowie eine Kinderpflegerin eingesetzt; für die nach § 35a geförderten Kinder ist zusätzlich eine Psychologin angestellt. Die Leitung hat eine Heilpädagogin inne.
Neben der täglichen Hausaufgabenbetreuung - die Hausaufgaben müssen innerhalb einer bestimmten Zeit erledigt sein, damit die für das Sozialverhalten wichtigen gemeinsamen Projekte innerhalb der Kleingruppenarbeit durchgeführt werden können - führt das Hortpersonal auch verschiedene heilpädagogische Maßnahmen durch. Dazu gehört die Einzelförderung, oder auch die psychologische Betreuung, jeweils eine Stunde pro Woche und Kind. Grundlage für die Pädagogische Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit dem allgemeinen sozialen Dienst des Jugendamtes. Gemeinsam mit den dafür zuständigen Sozialpädagogen werden gezielte Hilfepläne und darauf aufbauend individuelle Förderpläne erstellt.
Auch ein guter Kontakt zu den Schulen und Lehrern ist wichtig und gegeben.
Die Stadt, als Eigentümer des Gebäudes, zeigt sich immer wieder sehr kooperativ. So konnte im Vergangenen Jahr mit ihrer Unterstützung eine notwendige Renovierung durchgeführt werden.
Parallel zur Schuleinschreibung gibt es eine spezielle Anmeldewoche, jedoch ist eine Anmeldung auch während des laufenden Hortjahres möglich. Die Sprechzeiten der Hortleitung, Maria Ortlieb, sind Dienstag und Mittwoch von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr und am Dienstag von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr, oder nach telefonischer Vereinbarung unter Tel: 0 80 71 / 5 08 91.

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Schlafen im Heu - Brotzeit am Lagerfeuer
Von Dieter Hein

Miesbacher Oberland - Jedes Jahr das Gleiche… wohin soll es in den Urlaub gehen und wie bereite ich mich am besten auch mit Kindern auf eine gelungene Erholung vor.
Dass dabei immer wieder der Aktivurlaub im Mittelpunkt steht versteht sich ja fast schon von allein. Natürlich bietet hier das Bayerische Oberland beste Vorrausetzungen dafür zum Beispiel mit einem echten Urlaubstraum für große und kleine Radler: strampeln ohne Gepäck, im Heu schlafen, abends die Würstl am Lagerfeuer genießen und ganz nebenbei noch das Leben auf drei Bauernhöfen kennen lernen! Möglich machen das drei findige Bäuerinnen aus dem Landkreis Miesbach. Veronika Bernlochner, Gertraud Hofer und Angelika Prem haben eine Familien-Radlpauschale entworfen, die Naturgenuss und Landleben pur garantiert. "Fridolins Strampltour rund um den Rohnberg“ heißt das Angebot in Anlehnung an Fridolin, den Gockl auf dem Logo der Organisation „Urlaub auf dem Bauernhof".

Das Motto heißt: Radeln Sie los – wir kümmern uns um den Rest! Denn die Bäuerinnen holen Sie nach Ihrer Ankunft in Miesbach oder Schliersee nicht nur vom Bahnhof ab, sondern kümmern sich drei Tage lang auch um Ihr Gepäck und transportieren es von Bauernhof zu Bauernhof. Übernachtet wird ganz romantisch im Heu. Der Schlafsack wird gestellt, notfalls gibts auch ein Matratzenlager auf dem Heuboden.

Ein Beispiel: Sie fahren mit Ihren Kindern mit der Bayerischen Oberlandbahn von München nach Miesbach. Dort steht Angelika Prem aus Schliersee bereit und nimmt Ihnen das Gepäck ab. So können Sie getrost auf dem Bauernmarkt in Miesbach einkaufen, und danach über Haidmühl, Poschmühle und Agatharied nach Schliersee radeln. Auf dem "Hennererhof" von Angelika Prem genießen Sie eine schmackhafte Brotzeit mit Kräutern aus dem heimischen Garten, bevor Sie es sich nachts im Heu gemütlich machen.

Am zweiten Tag holt Gertraud Hofer vom Grünberghof das Gepäck, und Sie können in aller Ruhe zu ihrem Bauernhof bei Fischbachau radeln. Genießen Sie unterwegs die Bergkulisse am Schliersee, bewundern Sie die Josefstaler Wasserfälle, und legen Sie im Klosterstüberl bei Fischbachau eine kurze Rast ein. Gertraud Hofer hat auf dem Grünberghof einen "Spielstadl", auf dem sich Ihre Kinder nach Herzenslust austoben können.

Am dritten Tag steht schon Veronika Bernlochner parat, um Ihr Gepäck zum Wohlschlagerhof nach Schreiern zu bringen. Sie radeln mit Ihren Kindern über Wiedenhof, Osten und Brandstatt Richtung Schreiern. Dort angekommen, können Sie bei einer Kräuterwanderung den "Blütenzaubercocktail" probieren und sich mit Wiesensuppe, Holzofenbrot und Blumenstraußsalat stärken. Und dann wie schön: die dritte Nacht im Heu! Nach dem Drahtesel-Frühstück am nächsten Tag geht es wieder heim.

Die Preise:
1 Erwachsener mit max. 1 Kind bis 10 Jahre
3 Übernachtungen mit Brotzeit am Abend 183,00 € pro Erwachsener

2 Erwachsene mit max. 2 Kindern bis 10 Jahre
3 Übernachtungen mit Brotzeit am Abend 138,00 € pro Erwachsener

Der Gepäcktransport vom Bahnhof Miesbach zu den Bauernhöfen Hennererhof, Grünberghof und Wohlschlagerhof und zurück zum Bahnhof Miesbach oder zum Bahnhof Hammer/Fischbachau ist inklusive. Gerne stellen Ihnen die Bäuerinnen auch individuelle Angebote zusammen!

Buchung und Info über:
Wohlschlagerhof Johann und Veronika Bernlochner, Schreiern 10, 83730 Fischbachau
Tel 08028/ 2376, Fax 08028/ 909928,
e-Mail: johannbernlochner@t-online.de

Spielstadl auf dem Bauernhof mit Strohburg und Bulldogfahrn, Ausflüge mit Ponys, Ferienspaß auf Wasserrutschen – die Ferienregion Tegernsee-Schliersee-Wendelstein ist ein Paradies für Familien mit Kindern. Erstmals hat der Tourismusverband Bayerisches Oberland e.V. (TBO) alle familien- und kinderfreundlichen Angebote im Landkreis Miesbach gebündelt und in einer Broschüre zusammengefasst. "Familientraum" heißt das handliche Produkt, das mehr ist als nur ein Druckwerk.

Die kostenlose Broschüre präsentiert im handlichen Format kinder- und familienfreundliche Urlaubsangebote. Mit enthalten sind zum Beispiel Angebote für Urlaub auf dem Bauernhof, der attraktive Spielstadl auf dem Grünberghof, Reitmöglichkeiten unter dem Motto "Pferdegenuss Grenzenlos", die Steinadler-Wanderungen, Strandbäder und Badeanlagen, Erlebnisprogramme, familienfreundliche Gastronomiebetriebe und die Kinderland-Gastgeber.

Besonderen Wert legte der TBO darauf, dass der "Familientraum" auch die Kinder anspricht. Die gemalte Übersichtskarte soll nicht nur die Orientierung erleichtern, sondern auch Lust auf Urlaub in der Region und auf Unternehmungen machen. Erstmals will der TBO auch ermitteln, wie die Qualität des Angebots bei den Gästen ankommt. So sollen die Kinder drei besuchte Betriebe im Landkreis bewerten. Verbunden mit einem Malwettbewerb wird jeder Rücklauf mit einem kleinen Preis belohnt.

Weitere Infos oder Buchungen über Tourismusverband Bayerisches Oberland e.V.; 08026/920700; info@tegernsee-schliersee-wendelstein.de www.tegernsee-schliersee-wendelstein.de

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