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Kind & Kegel
Dresden

Kind + Kegel - Das Familienmagazin für Dresden und Umgebung


Kind + Kegel ist Experte für alles, was Familien beschäftigt - ein Familienmagazin für Groß und Klein, das weiß, wo sich Familien in Dresden und Umgebung wohlfühlen, das Tipps und Anregungen zur Freizeitgestal-tung liefert und immer eine Geschichte mitten aus dem Leben parat hat.

Unser Familienmagazin erscheint zehn Mal pro Jahr und beschäftigt sich mit allen Themen rund um das Le-ben als Familie. Dabei setzen wir immer wieder auch bewusst redaktionelle Schwerpunkte, wie unser Baby-Magazin oder unsere Ausgaben zu Kindergeburtstagen.

Kind + Kegel erscheint mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren kostenlos an über 900 Auslagestellen im Dresdner Raum, und zwar immer mitten in der Zielgruppe. So finden sie das Kind + Kegel zum Beispiel in Kindertageseinrichtungen, bei Kinderärzten, in Hebammenpraxen, in Apotheken, in Freizeiteinrichtungen, in Bibliotheken und an vielen anderen Orten. Außerdem können Sie es direkt bei uns abonnieren: http://www.kindundkegel.de/index.php/gewinnen/abo-service

Webseite:
www.kindundkegel.de

 

Unser aktueller Artikel

Tipps für gutes Familien-Zeitmanagement
Zeit für und mit dem Nachwuchs zu haben, ist wichtig. Doch bei all den Terminen und Alltagsverpflichtungen ist dies oft doch gar nicht so einfach.


Mit einer guten Planung lässt sich das ändern.
Das Wichtigste ist:
1.) Prioritäten setzen und
2.) genau fragen, was will ich überhaupt,
sagt Kerstin Stark, Zeitmanagement-Trainerin, aus Radebeul.

Dabei sollten folgende Fragen beantwortet werden.
Was ist mir - persönlich - wichtig:
Familie,
Karriere oder
beides unter einen Hut zu bekommen?

Besonders wenn sich Eltern entscheiden, beides zu schaffen, seien klare Absprachen, klare Rituale und eine klare Zeitzirkulation enorm wichtig.
Heißt: einmal pro Woche sollte Familienrat gehalten und mit den Kindern die wichtigsten Termine der kommenden Tage abgesprochen werden. Dabei genug Puffer lassen, denn es kann immer etwas dazwischenkommen.
"Kinder brauchen das Gefühl, dass alles klargeht", sagt Stark. Ganz bewusst sollten auch Zeiten für sich und fürs Kind eingeplant werden. Werden 20 Minuten versprochen, sollten sich Eltern auch fest daran halten, ohne aber minutiös auf die Uhr zu schauen, betont Diplom-Psychologin Edelgard Schwarzer. Gemeinsame Mahlzeiten oder ein Gute-Nacht-Ritual sind genauso feste Größen wie anfallende Termine und Zeiten von Freizeitaktivitäten. Beginnt das Fußballtraining dienstags und donnerstags immer 15 Uhr, ist das fest einzuplanen.
"Oft sind die Nachmittage der Kinder so vollgestopft, dass sie keine Zeit mehr fürs spielen und erholen haben", sagt Schwarzer.

Deshalb die GRUNDREGEL:
pro Tag sollte es (in der Schulzeit) maximal ein und pro Woche maximal vier Termine geben. "Wenn ein Kind Geige spielen möchte und ich zwinge das Kind zum täglichen Üben, dann erübrigt sich jedes weitere kreative oder sportliche Schaffen", erklärt Stark.

Dem natürlichen Biorhythmus folgend haben auch Kinder zwei Konzentrationsphasen, die jeweils am Vormittag und am Nachmittag, hier zwischen 15 und 18 Uhr, liegen. Wenn diese sogenannte Prime Time - Zeit, in der man sehr gut nachdenken kann - mit einer Aktivität zugestopft ist, bleibt weniger Konzentration für die Hausaufgaben.

Eltern können mit ihrem Kind auch besprechen, wann es sich lernbereit fühlt - gleich nach der Schule, nach einer Stunde Toben oder nach einer stillen Beschäftigung?

Gleiche Abläufe sollten aber möglichst immer zur gleichen Zeit stattfinden, damit sich alle in der Familie daran orientieren können. Wenn das Kind die Hausaufgaben direkt nach der Schule macht, sollte dies möglichst jeden Tag so sein.

Übrigens: für einen effektiven Zeitplan ist es für Vorschulkinder nicht wichtig, die Uhr zu kennen. Zeiten, auf die die Kinder achten müssen, geben die von außen gesetzten Zeitstrukturen von Kita und Eltern vor. (sr)

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