Kinderrechte sollen ins Grundgesetz
"Kinderrechte kommen im Grundgesetz nicht vor, der Tierschutz dagegen wurde schon vor Jahren aufgenommen. Jetzt sind die Kinder an der Reihe - es ist höchste Zeit dafür!" Das sagte die bekannte Schauspielerin Katja Riemann am Weltkindertag vor dem Reichstag in Berlin. Berliner Kinder und Jugendliche überreichten dort ihre Forderung an den Bundestag, die Kinderrechte endlich ins Grundgesetz aufzunehmen.
Das wird von einem großen Aktionsbündnis unterstützt. Daran sind das Deutsche Kinderhilfswerk, UNICEF, der Deutsche Kinderschutzbund und andere Organisationen beteiligt. Ziel ist es, dass Kinderrechte möglichst noch in dieser Wahlperiode ins Deutsche Grundgesetz aufgenommen werden. Dafür können sich Kinder und Erwachsene ganz aktiv einsetzen und ihre Stimme abgeben. Das ist im Internet möglich unter: www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de. Auch deine Stimme zählt!
Wie es um Kinderrechte in Deutschland steht, zeigte auch eine bundesweite Postkartenumfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes.
2262 Kinder und Jugendliche wurden befragt, wie sehr sie bei Dingen, die sie selbst betreffen, mitentscheiden können. Das Ergebnis: fast jedes dritte Kind darf nicht mitreden, wenn es um eigene Interessen geht. Jedes vierte würde lieber woanders wohnen. Dörfer bieten für Kinder oftmals kaum Perspektiven für die Zukunft. In Städten dagegen sind oft Müll und Dreck ein Problem für Kinder.
>STOPP MAL
Wer sich beteiligen möchte, kann seine
Stimme abgeben unter:
www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de
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