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In ganz Deutschland starten die Wettbewerbe der 53. Runde von Jugend forscht
Unternehmen und Institutionen engagieren sich bundesweit als Ausrichter

Jetzt beginnen die Wettbewerbe der 53. Runde von Jugend forscht. Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Pro Jahr gibt es bundesweit mehr als 110 Wettbewerbe. Teilnehmen können Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren. Wer mitmachen will, sucht sich selbst eine interessante Fragestellung für sein Forschungsprojekt. Den Gewinnern winken attraktive Geld- und Sachpreise.

Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren ihre vielfältigen Forschungsprojekte zunächst auf den 89 Regionalwettbewerben im gesamten Bundesgebiet einer Jury und der Öffentlichkeit. Für die diesjährige Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb haben sich insgesamt 12 069 junge MINT-Talente angemeldet. Auf Regional-, Landes- und Bundesebene werden die Wettbewerbsveranstaltungen von mehr als 150 Unternehmen sowie öffentlichen und privaten Institutionen ausgerichtet.

Auch in diesem Jahr zeigen die Jungforscherinnen und Jungforscher eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Projekten in den sieben Jugend forscht Fachgebieten: So entwickelten zwei Jungforscher eine Fahrradsicherung 4.0., die sich zeitsparend mit dem Smartphone öffnen und schließen lässt. Ein anderes Projekt befasst sich mit der Frage, inwieweit die Zauberkunst in Harry Potter-Filmen mit den Realitäten physikalischer Gesetzmäßigkeiten in Einklang steht. Mit einem neuartigen Frühwarnsystem zur Verhinderung des plötzlichen Kindstods gehen zwei Jungforscherinnen an den Start. Mittels Bildverarbeitung und Bewegungsauswertung überwacht es die Atmung von Säuglingen. Präsentiert wird zudem ein innovativer 3-D-Drucker. Statt handelsüblichem Füllstoff verwendet das Gerät eingeschmolzene Plastikabfälle. Zwei Jungforscherinnen analysierten, ob sich Mikroplastik in Speisesalz nachweisen lässt, das durch Meerwasserverdunstung in Salinen gewonnen wird. Diese und andere Beispiele beweisen, dass die Themenvielfalt der Forschungsprojekte bei Jugend forscht wieder nahezu grenzenlos ist.

Die Sieger der Regionalebene qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe, die Anfang März 2018 beginnen. Den Abschluss der 53. Runde von Jugend forscht bildet das Bundesfinale vom 24. bis 27. Mai 2018 in Darmstadt - gemeinsam ausgerichtet von Merck als Bundespatenunternehmen und der Stiftung Jugend forscht e. V. Merck mit Sitz in Darmstadt ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Gegründet 1668 ist Merck das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt.

Die Patenunternehmen, die sich als Gastgeber der Wettbewerbe engagieren, sind ein zentraler Bestandteil des bundesweiten Jugend forscht Netzwerks aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Schulen. Ohne ihre umfassende Unterstützungsleistung im Rahmen der größten Public-private-Partnership ihrer Art in Deutschland wäre Jugend forscht nicht denkbar. Mit ihrem Engagement leisten unsere Partner einen wichtigen Beitrag, die Nachwuchskräfte in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu finden und zu fördern, die wir in Wirtschaft und Wissenschaft auch künftig dringend benötigen. (Zitat: Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.)


Alle Wettbewerbstermine, Veranstaltungsorte und Ansprechpartner finden Sie im Internet. (siehe u.a. Link).

Bildquelle:
www.jugend-forscht.de/fileadmin/user_upload/Testdateien_Schulung/kv_projektbetreuer.jpg

Quelle: Stiftung Jugend forscht e. V.

Link: www.jugend-forscht.de


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